Empfehlungen für eine jugendorientierte Politik: Der Umgang mit Cybermobbing in Deutschland
Die von der Jugend-EnqueteKommission e.V. moderierte Jugend-Enquete-Kommission bringt jährlich junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren und Expert*innen zusammen, um politische Empfehlungen zur Digitalisierung zu erarbeiten. Ihr Fokus auf Cybermobbing Ende 2022 unterstreicht die dringende Notwendigkeit, sich mit der Online-Sicherheit von Jugendlichen zu befassen. Angesichts der Tatsache, dass 16,7 % der Schüler*innen in Deutschland von Cybermobbing betroffen sind, befürwortet das Strategiepapier der Kommission umfassende Präventionsstrategien in Schulen. Dazu gehören Sensibilisierungskampagnen, die Entwicklung von Fertigkeiten und die Integration von Medienkompetenz in die Lehrpläne, um den eskalierenden Risiken entgegenzuwirken, die durch die Nutzung sozialer Medien verschärft werden. Das Papier richtet sich an Bundesministerien und Bildungseinrichtungen und schlägt praktische Maßnahmen wie zentrale Finanzierungsportale und verbesserte Beratungsdienste vor, um Pädagog*innen, Schüler*innen und Eltern mit wirksamen Tools gegen Cybermobbing auszustatten. Durch die Beeinflussung der Bundespolitik und die Förderung des Dialogs spielt die Kommission eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung von Eltern und Pädagog*innen für die Fertigkeiten im Umgang mit sozialen Medien und die Sicherheit im Internet, um ein sichereres digitales Umfeld für künftige Generationen zu gewährleisten.
Daten
- KategorieGrundsatzpapiere
- LandDeutschland
- SpracheDeutsch
- Art der RessourceDokument