Einblicke der Eltern in schulische Interventionen für eine sichere und gesunde Online-Nutzung
Die Erziehung im digitalen Zeitalter ist mit vielen Herausforderungen verbunden, vor allem in Bezug auf das Online-Verhalten von Heranwachsenden. Diese Studie untersuchte die Ansichten britischer Eltern über die Notwendigkeit schulischer Interventionen zur Eindämmung exzessiver oder problematischer Internetnutzung, zur Verbesserung der Eltern-Kind-Kommunikation und zur Verringerung familiärer Konflikte. Aus der thematischen Analyse von neun Interviews kristallisierten sich drei Hauptthemen heraus: Schulen als Drehscheiben für digitale Bildung und Prävention, die Bedeutung von psychischer Gesundheitskompetenz zur Bewältigung von Auswirkungen und exzessiver Nutzung sowie die Notwendigkeit von Psychoedukation und dem Aufbau von Fertigkeiten zum Umgang mit Bildschirmzeit, Inhalten und Online-Kontexten.
Diese Ergebnisse sind für die Sicherheit der Kinder von entscheidender Bedeutung und unterstreichen die Rolle der Schulen bei der Aufklärung über die digitale Welt und bei der Bereitstellung von Tools für einen gesunden Umgang mit ihr. Die Eltern weisen darauf hin, dass Schulen dazu beitragen können, problematisches Online-Verhalten zu verhindern, indem sie digitale Bildung und Unterstützung für die psychische Gesundheit anbieten und so eine bessere Kommunikation fördern und Konflikte zu Hause verringern. Künftige Bemühungen sollten sich auf die Durchführbarkeit und Wirksamkeit solcher Interventionen konzentrieren, um das emotionale Wohlbefinden junger Menschen zu unterstützen und die Eskalation einer problematischen Internetnutzung zu verhindern.
Daten
- KategorieGrundsatzpapiere
- LandVereinigtes Königreich
- SpracheEnglisch
- Art der RessourceDokument